Über Uns

Kolping Jugendwohnen

Geschäftsstelle

Sitz der Geschäftsstelle der Kolping Jugendwohnen Gesellschaften:

Breite Straße 110
50667 Köln
Telefon: +49 221 20701-171
E-Mail: info[at]kolping-jugendwohnen.de

Unser Team

Wir sind Kolping Jugendwohnen

Frank Gärtner
Geschäftsführer

  • Frankfurt
  • Hamburg-St. Georg
  • Karlsruhe
  • Ulm
  • Wuppertal

Alexandra Horster
Geschäftsführerin

  • Berlin-Prenzlauer Berg
  • Essen-Frohnhausen
  • Köln-Ehrenfeld
  • Köln-Mitte
  • Trier

Marion Reidt
Verwaltung

+49 221 20701-171

Britta Bade
Verwaltung
Sprechstunde BAB: mittwochs, 10-12 Uhr

+49 221 20701-174

Lea Wunderlich
Referentin der Geschäftsführung

+49 221 20701-175

Rebecca Reising
Referentin der Geschäftsführung

+49 221 20701-175

Die Hausleitungen

Ansprechpartner für Kolping Jugendwohnen

Leonie Jacobi
Pädagogische Leiterin

  • Kolping Jugendwohnen Berlin-Prenzlauer Berg gGmbH

Svenja Kallies
Pädagogische Leiterin

  • Kolping Jugendwohnen Essen-Frohnhausen gGmbH

Henrik Kastner
Pädagogischer Leiter

  • Kolping Jugendwohnen Frankfurt gemeinnützige GmbH

Bärbel Appelhans
Pädagogische Leiterin

  • Kolping Jugendwohnen Hamburg-Eimsbüttel gGmbH

Anette Bolz
Pädagogische Leiterin

  • Kolping Jugendwohnen Hamburg-St. Georg gGmbH

Karin Kastner
Pädagogische Leiterin

  • Kolping Jugendwohnen Karlsruhe gemeinnützige GmbH

Bert Haushalter
Pädagogischer Leiter

  • Kolping Jugendwohnen Köln-Ehrenfeld gemeinnützige GmbH

Bert Haushalter
Pädagogischer Leiter (kommissarisch)

  • Kolping Jugendwohnen Köln-Mitte gemeinnützige GmbH

Christine Lorenz
Teamleitung

  • Kolping Jugendwohnen Trier gemeinnützige GmbH

Sandra Ressing
Verwaltung

  • Kolping Jugendwohnen Ulm gGmbH

Zahlen, Daten, Fakten

Kolping Jugendwohnen

Mit Kolping Jugendwohnen die Ausbildung meistern

Eine abgeschlossene Berufsausbildung gilt nach wie vor als Eintrittskarte ins Arbeitsleben. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind erheblich gestiegen: Die demografische Entwicklung entlässt die geburtenstarken Jahrgänge in die Rente, und die geburtenschwachen Jahrgänge finden ein großes Angebot an Lehrstellen vor. In Deutschland gibt es derzeit jedes Jahr 500.000 Menschen mehr, die in Rente gehen, im Vergleich zu jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt kommen. Das bedeutet, dass Ende der 2020er-Jahre sechs Millionen Beschäftigte weniger zur Verfügung stehen.

Bereits im Jahr 2008 konnten über 21 Prozent aller bundesdeutschen Betriebe laut der IHK-Unternehmerbefragung nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Und mit ihrer Befragung im Jahre 2011 hat die IHK Köln herausgefunden, dass bereits jedes vierte Unternehmen (27,5 Prozent) im IHK Bezirk Köln im Mangel an Fachkräften ein zentrales Risiko für seine wirtschaftliche Entwicklung sieht. Woran liegt es? 58 Prozent der Unternehmen im IHK Bezirk Köln weisen auf die fehlende Anzahl an Bewerbern hin. 74 Prozent der Kölner Betriebe beklagen eine mangelnde Ausbildungsreife – formale Qualifikation und „soft skills“.

Soziale Kompetenzen fördern mit Kolping Jugendwohnen

Jugendliche müssen in die Rolle des Arbeitnehmers und des mündigen Bürgers dieser Gesellschaft hineinwachsen. Sie lassen ihr gewohntes soziales Umfeld hinter sich und müssen gleichzeitig den Eintritt in die Ausbildungssituation meistern. Ausbilder und Kollegen setzen oft Fähigkeiten voraus, die bei Ihnen (noch) nicht genügend ausgebildet sind. Teilweise fehlen soziale Kompetenzen, oder es droht eine Überforderung der Jugendlichen durch die Ausbildung. Diese alltäglichen Schwierigkeiten zu meistern vor dem Hintergrund, Elternhaus und Freundeskreise erstmals zu verlassen und in fremder Umgebung allein auf sich gestellt zu sein, stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Hier sind Konflikte vorprogrammiert. Oft ist dann die Ausbildung gefährdet.

Das Kolping Jugendwohnen nimmt sich dieser Problematik erfolgreich an: In den Lehrlingswohnheimen stehen den Auszubildenden erfahrene Pädagogen/innen als Ansprechpartner zur Seite. Das verhindert vorzeitige Ausbildungsabbrüche und unterstützt – als Schnittstelle zwischen Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, Elternhaus und Jugendlichen – einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf.

Gerade junge Menschen mit Migrationshintergrund profitieren beim Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf mehr als deutlich vom niedrigschwelligen und bedarfsorientierten Jugendwohnen. In einer Umfrage des durch das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend geförderten Forschungsprojektes leben.lernen.chancen nutzen. gaben über 54 Prozent der Migrantinnen und Migranten im Jugendwohnen an, dass sie ihren aktuellen Schul- bzw. Ausbildungsplatz ohne das Jugendwohnen nicht angenommen hätten. Des Weiteren bestätigten über 32 Prozent, dass sie ohne die sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung des Jugendwohnens ihre Ausbildung abgebrochen hätten.

Durch die gleichzeitige Erbringung von Unterkunft, Verpflegung und sozialpädagogischer Begleitung  ergeben sich für das Jugendwohnen bzw. die unterschiedlich akzentuierten Bedarfslagen der jungen Menschen entsprechend Zugänge aus verschiedenen Sozialleistungsgesetzen (SGB II, III, VIII, IX, XII, BAföG). Damit verbunden sind unterschiedliche Zielsetzungen und fachliche Anforderungen an die zu erbringende Leistung. Eine zentrale Stellung kommt hierbei der Kinder- und Jugendhilfe zu, die nicht nur zur Verwirklichung des Rechts aller jungen Menschen auf die Förderung ihrer Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit beitragen, sondern auch junge Menschen vor Gefahren für ihr Wohl schützen soll (§ 1 Abs. 3, Nr. 1 und 3 SGB VIII). Entsprechend ist es ihre Aufgabe, über Betriebserlaubnisverfahren nach § 45 SGB VIII sowie Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen nach §§ 78a ff SGB VIII – insbesondere auch für Minderjährige – eine entsprechende Ausstattung von Einrichtungen des Jugendwohnens zu gewährleisten.

Mit Kolping Jugendwohnen den Fachkräftemangel überwinden

Viele Betriebe möchten ihre Suche auf das gesamte Bundesgebiet und auf das Ausland ausdehnen und in der Tat bewerben sich bereits bis zu 50 Prozent der deutschen Jugendlichen schon jetzt auf Lehrstellen, die über 100 Kilometer von zu Hause entfernt liegen. Ihnen, den Eltern und dem um Fachkräftenachwuchs ringenden Ausbildungsbetrieben stellt sich zunehmend die Frage, wie der Ausbildungswunsch durch eine entsprechende Wohnmöglichkeit vor Ort realisiert werden kann. Wohnen Minderjährige außerhalb des Elternhauses, müssen die Eltern zugleich sicherstellen, dass sie ihrer Aufsichtspflicht gerecht werden und die – ebenfalls zur elterlichen Sorge gehörende – Begleitung der jungen Menschen gewährleisten können.

Wissenschaftliche Studien, wie z. B. der im Juni 2009 veröffentlichte Bericht „Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, beweisen: Die flächendeckende Infrastruktur des Bildungssystems wird in strukturschwachen Regionen nicht aufrecht erhalten werden können. Viele Berufsschulen müssen zentralisiert werden. Um alle Bewerber mit einem Ausbildungsplatz zu versorgen und den Bedarf der Betriebe nach qualifiziertem Nachwuchs zu decken, wird der Mobilitätsanspruch zukünftig noch weiter steigen.

Diese Entwicklung der Schul- und Ausbildungsplatzsituation auf Landes- und Bundesebene erhöht zwangsläufig den Bedarf an adäquatem, bezahlbarem Wohnraum. Diesen Wohnraum bieten Jugendwohnheime in langer Tradition und mit bewährter, sozialpädagogischer Begleitung. Die erfolgreiche Kombination aus Unterkunft, Verpflegung und sozialpädagogischer Begleitung bezeichnet man landläufig als Jugendwohnen.

Quelle: „slomigrafik.de“

Adolph Kolping

(*1813 - 1865)
  • stammte aus ärmlichen Verhältnissen
  • arbeitete viele Jahre als Schuhmachergeselle
  • wechselte nach seinem Theologiestudium in den Priesterstand
  • wurde Wegbereiter für die katholische Sozialbewegung
  • ist Vorbild für uns heute

Unser Selbstverständnis

Wir selbst verstehen uns als Gemeinschaft, die Orientierung und Lebenshilfe bietet. Im Sinne Adolph Kolpings wollen wir das Bewusstsein für ein verantwortliches und solidarisches Handeln fördern und gemeinsam erleben.

Unsere Grundlagen
  • Wir bekennen uns zu Jesus Christus und seiner Frohen Botschaft.
  • Aus dem Glauben an den einen Gott in der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Heiligem Geist beziehen wir Auftrag und Motivation.
  • Daraus entwickeln wir die Grundhaltungen für unser persönliches Leben und unser gemeinschaftliches Wirken.

Unser Weg

  • Wissen und soziale Kompetenz sind für KOLPING Bestandteile ganzheitlicher Bildung.
  • Deshalb fördern und unterstützen wir den Einzelnen mit seinen Fähigkeiten und Begabungen.
  • Wir wollen, dass jeder Mensch seine Chance erhält.
  • Wir fördern soziales Bewusstsein und Handeln.
  • Dazu entwickeln wir Konzepte und packen tatkräftig an. Der Dienst für andere schließt Lebensbegleitung und Anwaltschaft für Benachteiligte und Hilfesuchende ein.
  • Diese christliche Grundhaltung prägt unsere Arbeit.
  • Sie hilft uns in der Auseinandersetzung mit den Fragen und Herausforderungen, die sich uns stellen.
  • Sie wird konkret in der Wahrnehmung und verantwortungsvollen Zuwendung zum Menschen neben uns; sie grenzt Menschen nicht aus, sondern lädt sie ein.