Über Uns

Azubiwohnen by Kolping

Geschäftsstelle

Sitz der Geschäftsstelle der Kolping Jugendwohnen Gesellschaften

Breite Straße 110
50667 Köln
Telefon: +49 221 20701-171
E-Mail: info[at]kolping-jugendwohnen.de

Unser Team

Geschäftstelle

Henrik Beer

Geschäftsführung

  • Frankfurt
  • Hamburg-St. Georg
  • Hamburg-Eimsbüttel
  • Karlsruhe
  • Ulm
  • Wuppertal

Elena Stötzel

Geschäftsführung

  • Berlin-Oberschöneweide
  • Berlin-Prenzlauer Berg
  • Essen-Frohnhausen
  • Köln-Ehrenfeld
  • Köln-Mitte
  • Trier

Britta Bade

Verwaltung


Sprechstunde BAB:
mittwochs, 10-12 Uhr

Lea Wunderlich

Referentin der Geschäftsführung

Rebecca Reising

Referentin der Geschäftsführung

aktuell in Elternzeit

Die Hausleitungen

Ansprechpartner:innen für Azubiwohnen by Kolping

Dirk Hust

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Berlin-Oberschöneweide gGmbH

Dirk Hust

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Berlin-Prenzlauer Berg gGmbH

Sabine Timmer

Geschäftsführung Kolpinghaus Bochum

Kolping Jugendwohnen Bochum gemeinnützige GmbH

Jasmin Hermes

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Essen-Frohnhausen gGmbH

Tim Arndt

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Frankfurt gemeinnützige GmbH

Anette Bolz

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Hamburg-St. Georg gemeinnützige GmbH

Justus Peltzer

Leitung

Kolping Jugendwohnen Hamburg-Eimsbüttel gGmbH

Karin Kastner

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Karlsruhe gemeinnützige GmbH

Bert Haushalter

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Köln-Ehrenfeld gemeinnützige GmbH

Bert Haushalter

Pädagogische Leitung

Kolping Jugendwohnen Köln-Mitte gemeinnützige GmbH

Christine Lorenz

Teamleitung

Kolping Jugendwohnen Trier gemeinnützige GmbH

Sandra Ressing

Verwaltung

Kolping Jugendwohnen Ulm gemeinnützige GmbH

Henrik Beer

Geschäftsführung

Kolpinghaus Wuppertal-Barmen e.V

Zahlen, Daten, Fakten

Azubiwohnen by Kolping

Mit Azubiwohnen by Kolping
die Ausbildung meistern

Eine abgeschlossene Berufsausbildung gilt nach wie vor als Eintrittskarte ins Arbeitsleben. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind erheblich gestiegen: Die demografische Entwicklung entlässt die geburtenstarken Jahrgänge in die Rente, und die geburtenschwachen Jahrgänge finden ein großes Angebot an Lehrstellen vor. In Deutschland gibt es derzeit jedes Jahr 500.000 Menschen mehr, die in Rente gehen, im Vergleich zu jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt kommen. Das bedeutet, dass Ende der 2020er-Jahre sechs Millionen Beschäftigte weniger zur Verfügung stehen.

Bereits im Jahr 2008 konnten über 21 Prozent aller bundesdeutschen Betriebe laut der IHK-Unternehmerbefragung nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Und mit ihrer Befragung im Jahre 2011 hat die IHK Köln herausgefunden, dass bereits jedes vierte Unternehmen (27,5 Prozent) im IHK Bezirk Köln im Mangel an Fachkräften ein zentrales Risiko für seine wirtschaftliche Entwicklung sieht. Woran liegt es? 58 Prozent der Unternehmen im IHK Bezirk Köln weisen auf die fehlende Anzahl an Bewerbern hin. 74 Prozent der Kölner Betriebe beklagen eine mangelnde Ausbildungsreife – formale Qualifikation und „soft skills“.

Soziale Kompetenzen fördern mit Azubiwohnen by Kolping

Jugendliche müssen in die Rolle des Arbeitnehmers und des mündigen Bürgers dieser Gesellschaft hineinwachsen. Sie lassen ihr gewohntes soziales Umfeld hinter sich und müssen gleichzeitig den Eintritt in die Ausbildungssituation meistern. Ausbilder und Kollegen setzen oft Fähigkeiten voraus, die bei Ihnen (noch) nicht genügend ausgebildet sind. Teilweise fehlen soziale Kompetenzen, oder es droht eine Überforderung der Jugendlichen durch die Ausbildung. Diese alltäglichen Schwierigkeiten zu meistern vor dem Hintergrund, Elternhaus und Freundeskreise erstmals zu verlassen und in fremder Umgebung allein auf sich gestellt zu sein, stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Hier sind Konflikte vorprogrammiert. Oft ist dann die Ausbildung gefährdet.

Das Azubiwohnen by Kolping nimmt sich dieser Problematik erfolgreich an: In den Lehrlingswohnheimen stehen den Auszubildenden erfahrene Pädagogen/innen als Ansprechpartner zur Seite. Das verhindert vorzeitige Ausbildungsabbrüche und unterstützt – als Schnittstelle zwischen Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, Elternhaus und Jugendlichen – einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf.

Gerade junge Menschen mit Migrationshintergrund profitieren beim Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf mehr als deutlich vom niedrigschwelligen und bedarfsorientierten Azubiwohnen. In einer Umfrage des durch das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend geförderten Forschungsprojektes leben.lernen.chancen nutzen. gaben über 54 Prozent der Migrantinnen und Migranten im Azubiwohnen an, dass sie ihren aktuellen Schul- bzw. Ausbildungsplatz ohne das Azubiwohnen nicht angenommen hätten. Des Weiteren bestätigten über 32 Prozent, dass sie ohne die sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung des Azubiwohnens ihre Ausbildung abgebrochen hätten.

Durch die gleichzeitige Erbringung von Unterkunft, Verpflegung und sozialpädagogischer Begleitung  ergeben sich für das Azubiwohnen bzw. die unterschiedlich akzentuierten Bedarfslagen der jungen Menschen entsprechend Zugänge aus verschiedenen Sozialleistungsgesetzen (SGB II, III, VIII, IX, XII, BAföG). Damit verbunden sind unterschiedliche Zielsetzungen und fachliche Anforderungen an die zu erbringende Leistung. Eine zentrale Stellung kommt hierbei der Kinder- und Jugendhilfe zu, die nicht nur zur Verwirklichung des Rechts aller jungen Menschen auf die Förderung ihrer Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit beitragen, sondern auch junge Menschen vor Gefahren für ihr Wohl schützen soll (§ 1 Abs. 3, Nr. 1 und 3 SGB VIII). Entsprechend ist es ihre Aufgabe, über Betriebserlaubnisverfahren nach § 45 SGB VIII sowie Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen nach §§ 78a ff SGB VIII – insbesondere auch für Minderjährige – eine entsprechende Ausstattung von Einrichtungen des Azubiwohnens zu gewährleisten.

Mit Azubiwohnen by Kolping den Fachkräftemangel überwinden

Viele Betriebe möchten ihre Suche auf das gesamte Bundesgebiet und auf das Ausland ausdehnen und in der Tat bewerben sich bereits bis zu 50 Prozent der deutschen Jugendlichen schon jetzt auf Lehrstellen, die über 100 Kilometer von zu Hause entfernt liegen. Ihnen, den Eltern und dem um Fachkräftenachwuchs ringenden Ausbildungsbetrieben stellt sich zunehmend die Frage, wie der Ausbildungswunsch durch eine entsprechende Wohnmöglichkeit vor Ort realisiert werden kann. Wohnen Minderjährige außerhalb des Elternhauses, müssen die Eltern zugleich sicherstellen, dass sie ihrer Aufsichtspflicht gerecht werden und die – ebenfalls zur elterlichen Sorge gehörende – Begleitung der jungen Menschen gewährleisten können.

Wissenschaftliche Studien, wie z. B. der im Juni 2009 veröffentlichte Bericht „Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, beweisen: Die flächendeckende Infrastruktur des Bildungssystems wird in strukturschwachen Regionen nicht aufrecht erhalten werden können. Viele Berufsschulen müssen zentralisiert werden. Um alle Bewerber mit einem Ausbildungsplatz zu versorgen und den Bedarf der Betriebe nach qualifiziertem Nachwuchs zu decken, wird der Mobilitätsanspruch zukünftig noch weiter steigen.

Diese Entwicklung der Schul- und Ausbildungsplatzsituation auf Landes- und Bundesebene erhöht zwangsläufig den Bedarf an adäquatem, bezahlbarem Wohnraum. Diesen Wohnraum bieten Jugendwohnheime in langer Tradition und mit bewährter, sozialpädagogischer Begleitung. Die erfolgreiche Kombination aus Unterkunft, Verpflegung und sozialpädagogischer Begleitung bezeichnet man landläufig als Azubiwohnen.

Quelle: „slomigrafik.de“

Adolph Kolping

(1813 – 1865)

  • stammte aus ärmlichen Verhältnissen
  • arbeitete viele Jahre als Schuhmachergeselle
  • wechselte nach seinem Theologiestudium in den Priesterstand
  • wurde Wegbereiter für die katholische Sozialbewegung
  • ist Vorbild für uns heute

Unser Selbstverständnis

Wir selbst verstehen uns als Gemeinschaft, die Orientierung und Lebenshilfe bietet. Im Sinne Adolph Kolpings wollen wir das Bewusstsein für ein verantwortliches und solidarisches Handeln fördern und gemeinsam erleben.

Unsere Grundlagen

  • Wir bekennen uns zu Jesus Christus und seiner Frohen Botschaft.
  • Aus dem Glauben an den einen Gott in der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Heiligem Geist beziehen wir Auftrag und Motivation.
  • Daraus entwickeln wir die Grundhaltungen für unser persönliches Leben und unser gemeinschaftliches Wirken.

Unser Weg

  • Wissen und soziale Kompetenz sind für KOLPING Bestandteile ganzheitlicher Bildung.
  • Deshalb fördern und unterstützen wir den Einzelnen mit seinen Fähigkeiten und Begabungen.
  • Wir wollen, dass jeder Mensch seine Chance erhält.
  • Wir fördern soziales Bewusstsein und Handeln.
  • Dazu entwickeln wir Konzepte und packen tatkräftig an. Der Dienst für andere schließt Lebensbegleitung und Anwaltschaft für Benachteiligte und Hilfesuchende ein.
  • Diese christliche Grundhaltung prägt unsere Arbeit.
  • Sie hilft uns in der Auseinandersetzung mit den Fragen und Herausforderungen, die sich uns stellen.
  • Sie wird konkret in der Wahrnehmung und verantwortungsvollen Zuwendung zum Menschen neben uns; sie grenzt Menschen nicht aus, sondern lädt sie ein.